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Zahnmedizinische Assistentin:
Suchst du einen vielseitigen Beruf mit Zukunft?
In der Zahnmedizin gibt es noch viele Ausbildungsstellen


Arzu Kepelek (23):
„Es ist nie langweilig bei uns, weil immer viel los ist. Man trifft jeden Tag ganz unterschiedliche Menschen, auch viele Kinder. Es ist schön, dass ich immer was zu tun habe. Ich bin nicht nur im Zimmer, sondern auch vorne am Telefon, oder mache ein bisschen Verwaltung. Ich arbeite in ganz unterschiedlichen Bereichen. Ich habe jetzt ein richtig gutes Gefühl, weil meine Entscheidung zur zahnmedizinischen Assistentin eindeutig richtig war.“


Bilge Hoffmann (27) ZMF:
„Am Besten gefällt mir an meinem Beruf der Umgang mit den Menschen, und dass man nicht nur stupide im Büro sitzt und nur Schreibkram erledigt, sondern dass man von allem ein bisschen macht.“

„Zu meinem Entschluss für die zahnmedizinische Assistentin kam es eigentlich durch Zufall. Ich hab die Adresse von einer Freundin bekommen und hab mir gedacht, ich schau’s mir halt mal an. Ich hab dann aus Jux mal Probe gearbeitet, und hab gleich Gefallen daran gefunden.“


Ramona Müller (20):
„Eine richtige Vorstellung hatte ich am Anfang eigentlich gar nicht. Wenn man Zahnarzthelferin hört, denkt man gleich an absaugen. Aber wenn man dann mal drin ist, erfährt man, dass noch viel mehr in diesem Beruf steckt - abrechnungstechnisches oder selbständiges Arbeiten. Man kann sich auch gut weiterbilden. Mein Ziel ist ZMF zahnmedizinische Fachassistentin.“


Susanne Bies (34):
„Nach der Geburt meiner beiden Töchter konnte ich weiterhin meinen Beruf in Teilzeitbeschäftigung ausüben. Auch der Einstieg nach einer Babypause wäre kein Problem gewesen. Gerade diese Möglich-keiten machen den Beruf für Frauen attraktiv und zukunftsorientiert.“
„Den Umgang mit den Leuten, also mit den Patienten, finde ich total angenehm.

Ich finde es auch sehr interessant, was jetzt alles machbar ist: zum Beispiel im kosmetischen Bereich mit Keramik.


Die Ausbildung
Der Mangel an Arbeitskräften bei den zahnmedizinischen Assistentinnen hält bereits seit mehreren Jahren an, während in anderen Berufen die Zahl der Arbeitslosen steigt. Selbst die guten Gehälter, die Zahnärzte gerne bereit sind für eine qualifizierte Assistentin zu zahlen, ändern nichts an der Lage. Das Problem ist, dass es vor allem an Nachwuchs fehlt. Die Ausbildungszahlen gehen zurück, obwohl der Bedarf ganz klar vorhanden ist. Aber woran liegt das? Scheinbar halten überholte Vorurteile viele von einem interessanten Beruf mit Zukunft zurück. Denn andere Gründe lassen sich nicht finden.

Wie vielseitig dieser Beruf ist, zeigen bereits die drei völlig unterschiedlichen Aufgabenfelder. Neben der zahnmedizinischen Behandlung des Patienten, steht die Praxisverwaltung an, und psychologisches Know-how im Umgang mit dem Patienten ist natürlich auch gefragt. Zu betonen ist, dass Assistentinnen auch im zahnmedizinischen Bereich oft selbstständig arbeiten. Deshalb antwortet Ramona auf die Frage, was sie an ihrem Beruf am Liebsten möge, wie aus der Pistole geschossen: „Das selbständige Arbeiten und der Umgang mit dem Patienten“. Das veraltete Klischee von der Gehilfin, die lediglich dem Zahnarzt die Instrumente reicht, trifft schon lange nicht mehr zu. Um dies zu verdeutlichen wurde sogar der Name von Zahnarzthelferin in zahnmedizinische Assistentin umgewandelt.

Zur Praxisverwaltung gehören die Terminvergabe, die zahnärztliche Abrechnung; der Schriftverkehr sowie die Planung von Behandlungsabläufen. Die Verwaltung ist mittlerweile so umfangreich geworden, dass sie ohne professionelle EDV-Unterstützung nicht mehr zu meistern ist. Deshalb stellen Zahnärzte heute lieber Assistentinnen ein, die sich entweder auf die Verwaltung oder die zahnmedizinischen Assistenz spezialisiert haben.
Doch in der Ausbildung erhält man zuerst einen Einblick in alle Bereiche.

Der Beruf ist staatlich anerkannt, was gewährleistet, dass bundesweit einheitlich ausgebildet wird. Die reguläre Ausbildungszeit beträgt drei Jahre, wobei es keine schulischen Voraussetzungen gibt. Doch wer die Mittlere Reife oder das Abitur besitzt und in der Berufsschule gute Noten bekommt, kann seine Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzen, wie es auch Ramona getan hat.
Ausgebildet wird sowohl in der Berufsschule als auch in der Zahnarztpraxis, wodurch Theorie und Praxis vereint werden. Im ersten Ausbildungsjahr besucht man die Berufsschule ein- bis zweimal wöchentlich, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr einmal wöchentlich. Zur Halbzeit der dreijährigen Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung, und am Ende der Ausbildung eine schriftliche und eine praktische Abschlussprüfung zur zahnmedizinischen Assistentin (ZMA).

ZMP, ZMF, ZMV und DH
Entscheidet sich eine Assistentin zur Fortbildung hat sie die Qual der Wahl. Bei der Arbeit direkt mit dem Patienten gibt es die Möglichkeiten für die Fortbildung zur Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP) oder zur Zahnmedizinschen Fachassistentin (ZMF).
Für die ZMP werden berufsbegleitende Kurse besucht. Die Prophylaxeassistentin ist auf vorbeugende Maßnahmen spezialisiert. Sie kümmert sich um die Reinigung und Instandhaltung der Zähne. Dazu gehört auch den Patienten, ins besondere Kindern, zu erklären, wie man seine Zähne am besten pflegt.

Die Fortbildungsmaßnahme zur ZMF wird in Vollzeitform ein dreiviertel Jahr lang an einer Spezialschule durchgeführt. Die Fachassistentin ist ebenfalls auf dem Gebiet Vorbeugung und Hygiene spezialisiert. Sie besitzt ein umfassendes theoretisches Wissen. Die ZMF besitzt ebenso eine besondere Qualifikation im Bereich der Praxisorganisation und Praxisverwaltung.
Man kann sich auch zur Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin (ZMV) fortbilden. Sie übernimmt Tätigkeiten der gesamten Verwaltungsarbeit und Praxisorganisation. Die ZMV ist die Visitenkarte der Praxis, denn sie empfängt die Patienten und bietet ihnen einen ersten Eindruck.
Hat man dann immer noch nicht genug, winkt die Dentalhygienikerin (DH), die Spitze der Fortbildungsmöglichkeiten, die auf der Fortbildung zur ZMP/ZMF aufbaut. Der Tätigkeitsbereiche der DH liegt bei der Prophylaxe. Bisher ist diese Weiterbildung leider nur im Ausland möglich, allerdings gibt es Bestrebungen sie auch in Deutschland einzuführen.

Ein entscheidender Vorteil der zahnmedizinischen Assistentin nennt Susanne: „Es ist ein Beruf mit Zukunft, weil man Beruf und Kinder haben kann. Ich habe immer weiter gearbeitet. Obwohl ich dann zwar mal eine Zeitlang nur einen Nachmittag in der Woche gearbeitet, bin ich einfach drin geblieben. Es lässt sich also auch mit Kindern regeln, dass man einfach drinnen bleibt. Ich arbeite momentan nur Vormittags. Also 14 Stunden in der Woche. Ich habe hier natürlich auch einen Glücksgriff gemacht. Ich hab schon feste Tage, kann es aber auch sagen, wenn ich mal eher gehen muss. Zum Beispiel heute gehe ich schon um halb zwölf. Und das ist natürlich ideal mit Kind.“ Dieser Beruf ist also ideal für Frauen mit Kindern, die sich ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit bewahren wollen.

Auch wenn keine bestimmten Voraussetzungen für die Ausbildung erfüllt werden müssen, sollte man bestimmte Eigenschaften besitzen. Da man in einem Team arbeitet und viel Umgang mit Patienten pflegt, sollte man freundlich, einfühlsam und teamfähig sein. Für die Arbeit mit den Patienten braucht man eine gewisse Fingerfertigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie eine gute Auffassungsgabe. Die Verwaltung fordert Organisationstalent und gute Kenntnisse im Umgang mit dem Computer. Am wichtigsten ist aber, dass man aufgeschlossen ist für diesen vielfältigen Beruf.

Jedem der neugierig geworden ist, steht die Möglichkeit offen in einer Praxis seiner Wahl einmal hinein zu schnuppern. Am Besten gleich eine Woche, denn so bekommt man einen echten ersten Überblick. Es gibt unterschiedliche spezialisierte Praxen. Zur Wahl stehen allgemein-zahnärztliche Praxen, kieferorthopädische Praxen und Kiefernchirurgen. Alle Zahnärzte im ZÄF, einer Vereinigung aller Zahnärzte im Landkreis, freuen sich über Nachfragen.

Ihre Zahnärzte, Zahntechniker und Kieferorthopäden aus dem gesamten Starnberger Landkreis, zusammengeschlossen im
ZAEF - Zahnärztlicher Förderkreis Starnberg e.V.